Gewinnspiel

Das German Testing Board (GTB) hat bis Ende Januar im aktuellen Newsletter „Certified Tester“ ein Gewinnspiel im Internet durchgeführt: Interessierte konnten ihr Know-how im Bereich Software-Tests unter Beweis stellen. Das GTB erarbeitet die deutschsprachigen Lehrpläne für das Certified- Tester Schema und die dazugehörigen Prüfungsfragen. Drei solcher Fragen mussten von den Gewinnspiel-Teilnehmern richtig beantwortet werden.

Die Gewinner können sich nun über attraktive Preise freuen: 1. Preis ein Navigationssystem Navigon 2110, 2. Preis ein Apple iPod nano 8 GB silver und als 3. Preis wurde eine externe Festplatte Western Digital verlost.

Sicher sind die Preisträger jetzt auf den Geschmack gekommen und sie lassen sich – wie 14.000 Arbeitnehmer und Studenten in Deutschland vor ihnen – zum Certified-Tester ausbilden. Das Potenzial haben sie jedenfalls durch die erfolgreiche Teilnahme am Gewinnspiel unter Beweis gestellt.

Diese drei Fragen mussten von den Gewinnspiel-Teilnehmern richtig beantwortet werden:

Frage 1: Welches ist KEINE gebräuchliche Metrik zur Testfortschrittsüberwachung?

  • a) Testfalldurchführung z.B. als Anzahl der durchgeführten/nicht durchgeführten und der bestandenen/fehlgeschlagenen Testfälle.
  • b) Testkosten, inklusive der Kosten im Vergleich zum Nutzen durch das Auffinden des nächsten Fehlers oder für den nächsten Testdurchlauf.
  • c) Testabdeckung der Anforderungen, Risiken oder des Codes.
  • d) Anzahl der pro Tester in einem definierten Zeitrahmen gefundenen Fehler- wirkungen. (Richtige Antwort).

Frage 2: Welche der folgenden Aussagen über spezifikationsorientierte Testfallentwurfsverfahren ist zutreffend?

  • a) Bei der Äquivalenzklassenbildung werden Eingabedaten für die Software in Gruppen eingeteilt, bei denen man von einem ähnlichen Verhalten ausgeht, so dass es wahrscheinlich ist, dass sie auf dieselbe Weise verarbeitet werden.
    (Richtige Antwort).
  • b) Die Grenzwertanalyse kann nicht in allen Teststufen angewendet werden, da sie vergleichsweise schwierig ist und ihr Potential, Fehler im Komponenten- und Integrationstest aufzudecken, niedrig ist.
  • c) Eine Entscheidungstabelle enthält die auslösenden Aktionen, oft Kombinationen von „wahr“ und „falsch“ für alle Eingabebedingungen und die daraus resultierenden Bedingungen für jede Kombination der Aktionen.
  • d) Zustandsbasierter Test ist nicht für die Modellierung von Geschäftsobjekten, die verschiedene Zustände besitzen, oder zum Test von dialogbasierten Abläufen (z.B. für Internet-Anwendungen oder Geschäftsszenarien) einsetzbar.

3. Frage: Welche der folgenden Aussagen über strukturorientierte Testfallentwurfsverfahren ist zutreffend?

  • a) Ein Anweisungsüberdeckungstest leitet Testfälle so ab, dass bestimmte Anweisungen ausgeführt werden, in der Regel mit dem Ziel, die Anforderungsüberdeckung zu erhöhen.
  • b) Die Entscheidungsüberdeckung ist der Anteil an Entscheidungsausgängen, die durch eine Testsuite geprüft wurden. 100% Entscheidungsüberdeckung bedeutet sowohl 100% Anweisungsüberdeckung, nicht aber 100% Zweigüberdeckung.
  • c) Der Entscheidungsüberdeckungstest ist eine Form des kontrollflussbasierten Tests. 100% Entscheidungsüberdeckung bedeutet immer auch 100% Anweisungs- überdeckung, aber nicht umgekehrt. (Richtige Antwort).
  • d) Es gibt mächtigere strukturorientierte Überdeckungsgrade als die Entscheidungsüberdeckung, beispielsweise die (einfache) Bedingungs- überdeckung.

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