Mitglieder stellen sich vor

Mitglied des GTB

Stephanie Ulrich

Stephanie Ulrich gehört zu jenen, die schon in den 90er Jahren vom Software-Testen begeistert waren, also zu einer Zeit, als die Qualitätssicherung noch nicht ihren heutigen Stellenwert besaß. So ließ sie sich damals auch nicht von einem ehemaligen Vorgesetzten irritieren, der sie fragte: „Warum wollen Sie denn Testen? Machen Sie doch etwas Interessantes – Datenmodellierung zum Beispiel.“ Doch Stephanie Ulrich blieb beim Testen, war in der Anwendungsentwicklung eines großen Touristikunternehmens Qualitätsmanagerin, hat an dessen ISO-9000-Zertifizierungen mitgewirkt, Großprojekte mitgetestet oder übernahm als Testmanagerin Projektverantwortung in Indien. Mittlerweile arbeitet sie in einer Großbank, wo sie in einer zentralen Funktion Vorgaben für das Test- und Qualitätsmanagement erarbeitete und heute Projektmanagerin im Prozessmanagementumfeld ist.

Stephanie Ulrich sagt augenzwinkernd über sich selbst: „Ich muss Software nur anfassen und finde schon Fehler.“ Beim Testen reizt sie einerseits der detektivische Spürsinn und andererseits die Möglichkeit, Systeme auf eine qualitativ höhere Stufe zu heben. Vor einem Problem stehen und eine Lösung finden müssen – dieses letztlich naturwissenschaftliche Vorgehen fasziniert die Diplom-Biologin bis heute. So ist es auch kein Zufall, dass sie seit fast 15 Jahren Mitglied der Gesellschaft für Informatik (GI) ist und dort vor allem im Arbeitskreis TAV (Testen, Analyse und Verifikation von Software) aktiv ist.

Da sie weiß, das Testen keine Nebenbeschäftigung, sondern ein eigenständiges und professionelles Arbeitsgebiet ist, gehört sie auch zu den Gründungsmitgliedern des GTB e.V. Dort leitet sie die Arbeitsgruppe Foundation Level der Testerausbildung und arbeitet mit in der Arbeitsgruppe Advanced Level. Außerdem vertritt sie das GTB im Thema Foundation Level bei der internationalen Dachorganisation, dem International Software Testing Qualifications Board (ISTQB®). Beim GTB schätzt sie, dass in ihm von der Industrie bis hin zu den Hochschulen alle wichtigen Sichtweisen vertreten seien. Gleichzeitig sei die Organisation recht übersichtlich – für Stephanie Ulrich ein Zeichen von Aktionsfähigkeit.

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