GTB Vorstand

Vorsitzender und Gründungsmitglied des GTB

Dr. Armin Metzger

armin_metzgerDr. Armin Metzger beschäftigte sich schon in Studienzeiten mit Software-Qualitätssicherung. So drehte sich bereits die Diplomarbeit des promovierten Physikers um Testthemen wie zum Beispiel den stochastischen Test. Dem Thema „Qualität“ blieb Dr. Metzger auch beim IT Service Provider sepp.med treu, für den er seit 1999 arbeitet – stets in Aufgabenfeldern, in denen es um Software-Qualitätssicherung und Entwicklungsprozesse geht. Als Abteilungsleiter und Mitglied der sepp.med-Geschäftsleitung ist Dr. Armin Metzger heute für Geschäftsentwicklung und große Dienstleistungsprojekte im Umfeld komplexer und sicherheitsrelevanter IT verantwortlich.

In den Projekten stellte Dr. Armin Metzger fest, dass das Testen von Software eine wichtige und immer wiederkehrende Aufgabe darstellt, aber gleichzeitig die universitäre Ausbildung und die Ausbildungsstandards der Industrie oft zu wünschen übrig lassen. Dies war einer der Gründe für Dr. Metzger, sich von Anfang an beim sich damals bildenden German Testing Board zu engagieren. Für das GTB verantwortet er heute mit Sabine Uhde die Akkreditierungsstelle für die deutschen Anbieter der Certified-Tester-Trainings.

Auf effektive und wirtschaftliche Abläufe und den Praxisbezug des Test-Know-hows kommt Dr. Metzger immer wieder zurück. Dies sieht er als Basis für das industrielle Produktivsetzen von Innovationen und Ergebnissen der Wissenschaft. Für ihn ist das GTB eine wichtige Plattform, über die Software-Tester jenes Wissen erhalten, das sie für ihre tagtägliche Arbeit, aber auch für das Stemmen neuer Herausforderungen benötigen. Damit trägt für ihn das GTB auch dazu bei, dass Software-Entwicklungsprojekte wirtschaftlicher werden. Das GTB hat aus seiner Sicht schon wesentlich dazu beigetragen, dieses Know-how für die Testpraxis in die Breite zu tragen. Nun wünscht er sich eine weitere, noch stärkere internationale Verzahnung mit den anderen nationalen Testing Boards. Sein Ziel ist es, dass die Certified-Tester-Standards weltweit die Qualität und die Wirtschaftlichkeit in der Entwicklung von IT-Systemen erhöhen.

Stellvertretende Vorsitzende des GTB

Dr. Klaudia Dussa-Zieger

Klaudia_dussa_zieger_smallDr. Klaudia Dussa-Zieger ist Principal Consultant bei der Method Park Consulting GmbH und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Software-Test und Software-Qualität. Sie ist überzeugt: „Bei der wachsenden Komplexität heutiger Software-Systeme ist eine Entwicklung ohne Test nicht mehr möglich.“ In Ihrem Fachgebiet sind ihr die kontinuierliche Verbesserung des Testprozesses sowie das Sichern einer professionellen Aus- und Weiterbildung deshalb besonders wichtig.

Seit mehr als zehn Jahren ist sie als Trainerin für die ISTQB® Certified Tester Foundation und Advanced Level tätig und kann so ihre langjährige Erfahrungen weitergeben. Sie selbst ist Inhaberin des ISTQB® Certified Tester Full Advanced Level. Prozess- und Testverbesserung ergeben sich in den Assessments, die sie als iNTACSTM Competent Assessor (ISO/IEC 15504) für Automotive SPICE durchführt. Ihr Fachbuch „Software Engineering nach Automotive SPICE“ belegt im Amazon Bestseller-Rang die vorderen Plätze der relevanten Buchkategorie.

Als Leiterin der Fachgruppe Software-Test beim Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (kurz: ASQF) setzt sie sich für die effiziente Weitergabe von Wissen und einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch ein. Darüber hinaus ist sie Dozentin für Software-Test an der Universität Erlangen-Nürnberg, um auch Studenten gleich das notwendige Rüstzeug mit zu geben.

Seit März 2009 fungiert Klaudia Dussa-Zieger als Obfrau des DIN Arbeitsausschusses „System und Software Engineering“ und arbeitet auf internationaler Ebene aktiv bei der Erstellung von Normen mit. Die Entwicklung der neuen Testnorm ISO/IEC/IEEE 29119 ist nur eines der Themen, die sie im Rahmen ihres Engagement dort betreut.

Stellvertretender Vorsitzender des GTB

Dr. Frank Simon

frank_simonQualitätssicherung ist eine ganzheitliche Aufgabe, und die hat etwas mit Wettbewerbsfähigkeit zu tun – das steht für Dr. Frank Simon außer Frage. Denn ganzheitlich betriebene Qualitätssicherung gewährleistet, dass Software nicht einfach „nur“ läuft, sondern auch andere Facetten aufweist, z.B. benutzerfreundlich ist, sicher, leicht zu warten, portierbar, effizient usw. Wer solche Software anbieten kann, verschafft sich und seinen Kunden klare Vorteile im weltweiten Wettbewerb.

Mit Qualitätssicherung beschäftigt sich der Diplom-Informatiker schon seit Studien-Zeiten. Seine Diplomarbeit schreibt er über die ergonomische Qualität von IT-Systemen, in seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit der technischen Sicht auf Systeme. Nach dem Abschluss folgt der Wechsel in die Wirtschaft – und damit der Eintritt in die Welt des Software-Testens: Dr. Frank Simon geht zu einer großen Unternehmensberatung, in der er die unterschiedlichen Facetten des Qualitätsmanagements und des Testens kennenlernt. Er baut dort neue Geschäftsfelder rund um die Qualitätssicherung sehr techniknaher Dienste aus  („Code-Quality-Management“) und leitet entsprechende internationale Forschungsprojekte. Heute arbeitet er bei der BLUECARAT AG; einem typischen deutschen Mittelständler, für den Qualität als Ergebnis guten Testens ein wesentliches Distinktionsmerkmal darstellt. Dort leitet er den Bereich Business Development und strukturiert und innoviert das Leistungsportfolio.

Eine Entdeckung macht Dr. Frank Simon seitdem immer wieder: „Hervorragende Aus- und Weiterbildung sind unverzichtbar für den nachhaltigen Unternehmenserfolg“. Um diese Art der Bildung branchenweit voran zu bringen, und weil ihm die ganzheitliche Sicht des ISTQB® auf die Qualitätssicherung zusagt, engagiert sich Dr. Frank Simon im GTB. Der Verein erscheint ihm als wichtiger Träger für die Ausbildung geeigneter Fachkräfte für ganzheitlich betriebene Qualitätssicherung – und somit als eine wichtige Stütze für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Software „Made in Germany“.

Neben seinem Engagement im GTB leitet Dr. Frank Simon innerhalb des BITKOM den Arbeitskreis „Software-Engineering“, der sich naturgemäß ebenfalls um Qualität und Testen beschäftigt. Dort sind ebenfalls die test-relevanten Leitfäden „Industrielle Softwareentwicklung“ und „Agiles Software-Engineering made in Germany“ entstanden.