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Mitglied des GTB

Timea Illes-Seifert

Maud SchlichWas ist das Besondere am Software-Testen? Timea Illes-Seifert fällt die Antwort leicht: Für sie zeichnet sich Qualitätssicherung vor allem durch ingenieurmäßiges Vorgehen und eine hohe Vielfalt der damit verbundenen Tätigkeiten aus. Diese Erfahrung machte die diplomierte Software-Technikerin bei all jenen Aufgaben, bei denen sie für das Testen verantwortlich war: während ihres Studiums, in Projekten der Wirtschaft oder im Rahmen der Forschung. Auch aktuell arbeitet Frau Illes-Seifert an ihrem beruflichen und wissenschaftlichen Leitthema. Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität Heidelberg sucht sie Indikatoren aus durchgeführten Testprojekten, mit deren Hilfe das zukünftige Fehlerverhalten von IT-Systemen vorhergesagt werden kann. Kurz: Wie wird das Software-Testen zu einem selbst lernenden Prozess?

Verbesserung und Lernen – dies könnte auch als Motto über Timea Illes-Seiferts Engagement beim GTB stehen. Über Konferenzen und Seminare kam sie in Kontakt mit der deutschen Sektion des ISTQB® (International Software Testing Qualifications Board) und stellte schnell fest, dass ihre Motivation und die Ziele des GTB gut zueinander passten. Die Professionalisierung der Qualitätssicherung, die Etablierung des Software-Testers als eigenständigem Beruf und die ingenieurmäßige Sichtweise überzeugten die Software-Technikerin schnell.

Heute engagiert sie sich vor allem um die fortlaufende Verbesserung der Prüfungen, die alle angehenden ISTQB® Certified Tester ablegen müssen. Auf diese Weise soll das Ausbildungszertifikat noch wertvoller werden. Diesem Ziel dient auch die Forschungskooperation des GTB mit der Universität Heidelberg und der Fachhochschule Köln, die Frau Illes-Seifert von Seiten der Universität Heidelberg betreut. Auch das GTB selbst versteht die Software-Technikerin als lernende Organisation. Gefragt nach der weiteren Entwicklung des Vereins fallen ihr auf Anhieb zwei Punkte ein: Das GTB solle stets Erfahrungen und Feedback aus der Vergangenheit nutzen, um daraus Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Gleichzeitig solle es stets den Blick für aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft und Praxis behalten.

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  • Universität Heidelberg
    Institut für Informatik, Lehrstuhl Software-Engineering
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    Neuenheimer Feld 326
    69120 Heidelberg
 

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